Einstellungen zum Klimawandel

Diese Umfrage untersucht, wie Menschen den Klimawandel wahrnehmen: Grad der Besorgnis, Sicherheit über Ursachen, ob Auswirkungen vor Ort spürbar sind, Informationsquellen und Vertrauen in diese, Bereitschaft zu persönlichen Maßnahmen und welche Bedingungen nachhaltigeres Verhalten unterstützen könnten.

Die Umfrage Einstellungen zum Klimawandel erfasst, was Menschen über eine sich erwärmende Erde glauben, fühlen und wem sie vertrauen. Sie zeigt, wie besorgt sie sind, was sie als Ursache des Klimawandels sehen, ob sie die Folgen vor Ort bemerken und auf welche Quellen sie sich verlassen. So bilden Sie die öffentliche Meinung ab und gestalten Kommunikation, die die Menschen dort abholt, wo sie stehen.

Was die Umfrage „Einstellungen zum Klimawandel“ misst

Die Vorlage misst die Besorgnis über den Klimawandel und welche Aussage am besten passt — von menschlicher Aktivität als Hauptursache bis zum Zweifel, ob sich das Klima merklich ändert. Sie erfasst, wie stark lokale Folgen wahrgenommen werden und welche Konsequenzen am meisten beunruhigen: Extremwetter, Gesundheitsrisiken, höhere Preise, Wasserknappheit, Biodiversitätsverlust, wirtschaftliche Risiken oder die Zukunft der Kinder. Sie kartiert, woher Menschen Klimainformationen beziehen (Nachrichten, Social Media, populärwissenschaftliche Inhalte, Fachleute, offizielle Quellen) und wie sehr sie jeder Quelle vertrauen, von Wissenschaft und Wetterdiensten bis zu Marken und Bloggern. Eine Bereitschaftsskala für Alltagshandlungen und eine Frage zu den hilfreichsten Maßnahmen runden das Bild ab.

Für wen die Vorlage „Einstellungen zum Klimawandel“ geeignet ist

Sie eignet sich für Umwelt-NGOs und Advocacy-Gruppen, Kommunikationsteams von Regierung und Kommunen, Forschende und Meinungsforscher, Hochschulen und Schulen, Medien und Wissenschaftskommunikation sowie Nachhaltigkeits- oder ESG-Funktionen. Ebenso passt sie für Stiftungen, die Klimakampagnen gestalten, oder Marken, die die Überzeugungen ihrer Zielgruppe vor grüner Kommunikation verstehen wollen.

Wie Sie die Vorlage an Ihre Bedürfnisse anpassen

Passen Sie sie an Ihren Kontext an. Lokalisieren Sie die Folgenliste auf in Ihrer Region übliche Gefahren, ergänzen Sie Quellen Ihrer Medienlandschaft oder verfeinern Sie die Aussagen für Ihre Zielgruppe. Machen Sie aus der Vertrauensmatrix weniger oder mehr Quellen, erweitern Sie die Alltagshandlungen und nutzen Sie Verzweigungen, damit Klima-Zweifelnde andere Folgefragen erhalten als stark Besorgte. Passen Sie die Maßnahmenliste an das an, was Ihre Organisation oder Politik tatsächlich bietet.

Fragen und Antwortoptionen

Fragetyp: Einzelauswahl.
Antwortoptionen:
— Sehr beunruhigt
— Eher beunruhigt
— Eher nicht beunruhigt
— Überhaupt nicht beunruhigt
— Schwer zu sagen
Fragetyp: Einzelauswahl.
Antwortoptionen:
— Das Klima verändert sich, und menschliche Aktivitäten sind die Hauptursache
— Das Klima verändert sich, aber die Ursachen sind überwiegend natürlich
— Das Klima verändert sich, aber ich bin mir über die Ursachen nicht sicher
— Ich bin mir nicht sicher, dass sich das Klima spürbar verändert
— Schwer zu sagen
Fragetyp: Einzelauswahl.
Antwortoptionen:
— Ich nehme sie deutlich wahr
— Ich nehme sie eher wahr
— Ich nehme sie eher nicht wahr
— Ich nehme sie gar nicht wahr
— Schwer einzuschätzen
Fragetyp: Mehrfachauswahl.
Antwortoptionen:
— Extremwetter (Hitze, Starkregen, Stürme, Dürren)
— Gesundheitsrisiken (Hitzewellen, Luftqualität)
— Steigende Preise für Lebensmittel und Güter
— Wasserknappheit
— Schäden an Natur und Biodiversität
— Risiken für Wirtschaft und Infrastruktur
— Zukunft von Kindern und kommenden Generationen
— Nichts davon
— Schwer zu sagen
Fragetyp: Mehrfachauswahl.
Antwortoptionen:
— Nachrichten (TV/Websites/Apps)
— Soziale Medien
— Wissenschaftsvermittlung (Bücher, Vorträge, Podcasts)
— Wissenschaftler:innen/Expert:innenkommentare
— Freunde/Familie/Kolleg:innen
— Offizielle Quellen (Wetterdienste, staatliche Stellen)
— Ich befasse mich kaum mit diesem Thema
Fragetyp: Mehrfachbewertung.
Antwortoptionen:
— Wissenschaftler:innen und wissenschaftliche Organisationen
— Nationale/regionale Wetterdienste
— Internationale Organisationen (z. B. UN)
— NGOs und Umweltorganisationen
— Staatliche Stellen
— Unternehmen und Marken
— Soziale Medien und Influencer
Fragetyp: Matrix (eine Antwort pro Zeile).
Antwortoptionen:
— Zu Hause Strom sparen (Licht, Geräte)
— Das Auto seltener nutzen, wenn es Alternativen gibt
— Lebensmittelverschwendung reduzieren (Planung, Lagerung)
— Produkte mit weniger Verpackung wählen
— Mehrweg statt Einweg nutzen
— Mehr darüber lernen, wie ich meinen persönlichen Einfluss verringern kann (zuverlässige Quellen)
Fragetyp: Mehrfachbewertung.
Antwortoptionen:
— Klare Empfehlungen, was wirklich wirkt (ohne unnötige Komplexität)
— Bezahlbare umweltfreundliche Alternativen
— Bequeme Infrastruktur (Recycling, ÖPNV, Radwege)
— Finanzielle Anreize (Rabatte/Förderungen/Bonusprogramme)
— Klare Informationen zur Wirkung von Produkten und Dienstleistungen (einfache Labels)
— Unterstützung am Arbeitsplatz/in der Ausbildung (Bedingungen, Services, Regeln)
— Lokale Initiativen und Gemeinschaften (Aktionen, Ehrenamt, Teilen)

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Häufig gestellte Fragen

Ja. Eine eigene Aussagenfrage lässt die nächstliegende Sicht wählen — das Klima ändert sich und menschliche Aktivität ist die Hauptursache, die Ursachen sind überwiegend natürlich, die Ursachen sind unklar oder Zweifel, ob sich das Klima merklich ändert.
Eine Vertrauensmatrix bewertet, wie sehr Menschen Wissenschaftlern und wissenschaftlichen Organisationen, nationalen oder regionalen Wetterdiensten, internationalen Gremien wie der UN, NGOs, Behörden, Unternehmen und Marken sowie Social Media und Bloggern vertrauen.
Sie fragt, welche Konsequenzen am meisten beunruhigen, darunter Extremwetter wie Hitze, Stürme und Dürren, Gesundheitsrisiken, höhere Preise für Lebensmittel und Güter, Wasserknappheit, Schäden an Natur und Biodiversität, Risiken für Wirtschaft und Infrastruktur und die Zukunft nachfolgender Generationen.
Eine eigene Frage erfasst die Hauptquellen — Nachrichten in TV, auf Websites oder in Apps, Social Media, populärwissenschaftliche Inhalte, Wissenschaftler und Expertenkommentare, Freunde und Familie sowie offizielle Quellen wie Wetterdienste und Behörden.